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Frühdrucke, Inkunabeln

Schmuckinitiale mit dem Bildnis des Heiligen Hieronymus.
Hieronymus, Sophronius Eusebius: Epistulae. Mit einer Vorrede hrsg. von Adrianus Brielis. Mit Epitaph auf Hieronymus BHM, T. III B, 935). Mainz: Peter Schöffer, 1470.09.07. Mainz Stb Ink a179.

Frühdrucke=Inkunabeln (lat.) Das Gutenberg-Museum kann eine Vielzahl von wichtigen Werken der Frühdruckzeit in seiner Dauerausstellung zeigen. Bücher, die bis 1500 gedruckt wurden, unterscheiden sich noch in vieler Hinsicht von den Büchern, die wir aus späterer Zeit gewöhnt sind: ihnen fehlen noch die Titelseite, Kapitelüberschriften und Seitenzahlen. Dafür finden sich viele Seiten, die noch mit sehr schönen Buchmalereien  ausgeschmückt sind.

Jeder Besucher wird schnell feststellen, daß in diesen ersten Jahrzehnten des Buchdrucks teilweise noch an den traditionellen Formen, die für die Herstellung von Handschriften  üblich waren, festgehalten wurde. Erst die Konkurrenz unter den Druckern, die darauf angewiesen waren, ihre Auflagen zu verkaufen, und technische Fortschritte im Bilddruck führten dazu, daß sich die Merkmale des neuzeitlichen Buches allmählich durchsetzen konnten.

Kolophon
Das Kolophon, ein Hinweis auf Druckort und -jahr, häufig auch auf die Druckwerkstatt (heute würden wir sagen: Impressum) wanderte von der letzten Seite des Buches nach vorn, um werbewirksamer auf diese Fakten und auf den Inhalt des Buches hinzuweisen. So entwickelte sich eine standardisierte Titelseite.

Bilder im Buch

Psalterium Benedictinum: Johannes Fust und Peter Schöffer. Mainz 1459.
Psalterium Benedictinum: Johannes Fust und Peter Schöffer. Mainz 1459.

Holzschnitte wurden erst in den 60er Jahren des 15. Jahrhunderts in die gedruckten Bücher integriert. Das Zusammendrucken von Satz und Holzschnitt in der Presse war anfangs schwer zu bewältigen.
Der Mehrfarbdruck, durch den sich die beiden Ausgaben des Mainzer Psalters  von 1457 und 1459 auszeichneten, wurde nicht weitergeführt, wohl weil sich diese Verfahrensweise als zu zeitaufwendig erwies. Dennoch stellt dieses Werk, im Tresorraum des Museums zu sehen, einen ästhetischen Höhepunkt der Frühdruckzeit neben der Gutenberg-Bibel dar.

Das schönste Buch der Renaissance 
Zu den schönsten Werken des 15. Jahrhunderts gehört nach einhelliger Meinung Francesco Colonnas »Hypnerotomachia Poliphili« (Der Traum des Poliphilus), ein Buch mit Holzschnitten im Stil der italienischen Renaissance, die wunderbar mit der Typografie  harmonieren. Sein Herausgeber war der Venezianer Aldus Manutius, der es 1492 in seiner Offizin herausbrachte.
Der Text ist auf vielen Seiten als »Formsatz« gestaltet, d. h. er ist in einer Vasen-, Herz- oder Dreiecksform angeordnet, was den dekorativen Charakter der Seiten verstärkt.


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Kontakt

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Dr. Cornelia Schneider
Kuratorin für Buchkunst 15.-18. Jahrhundert, Bilderbücher und Akzidenzen.
Tel: 06131/12-25 62
Fax: 06131/12-34 88
dr.cornelia.schneider(at)stadt.mainz.de

 

 


 
 
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