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30.07.10 15:25

Philipp Hennevogl ist neuer Mainzer Stadtdrucker


Ausstellung seiner Werke vom 3.9.-28.11.2010 im Gutenberg-Museum

 

Mainz, 30.7.2010 - Philipp Hennevogl ist der Mainzer Stadtdrucker 2010/2011. Am Vormittag des 30. Juli 2010 verlieh Kulturdezernentin Marianne Grosse in den Räumen des Gutenberg-Museums Herrn Philipp Hennevogl den mit 6.000 Euro dotierten 16. Stadtdruckerpreis.
Dr. Annette Ludwig (Direktorin des Gutenberg-Museums) beglückwünschte Hennevogl und kündigte die in Kürze beginnende Ausstellung „Philipp Hennevogl – Mainzer Stadtdrucker 2010/2011“ (Vernissage: 2.9.2010, 18 Uhr. Laufzeit: 3. 9 bis 28. 11. 2010) im Mainzer Druckmuseum an.

Es ist wieder soweit! Die Stadt Mainz hat zum 16. Mal den Mainzer Stadtdruckerpreis vergeben. Unter mehr als 20 Bewerbern entschied sich die fünfköpfige Jury, bestehend aus Frau Dr. Eva-Maria Hanebutt-Benz (ehemalige Direktorin des Gutenberg-Museums), Herrn Anton Kokl (Vertreter der Johannes Gutenberg-Universität, Fachbereich Bildende Kunst), Frau Prof. Anja Stöffler (Vertreterin der Fachhochschule Mainz), Herrn Mario Derra (Druckgrafiker) sowie Herrn Jürgen Schweitzer (Fachjournalist) für den Druckgrafiker Philipp Hennevogl.

Kulturdezernentin Marianne Grosse unterstrich in ihrer Rede, dass mit Philipp Hennevogl ein junger Künstler zum Mainzer Stadtdrucker 2010/11 ernannt wird, der sich im besonderen Maße um die Weiterentwicklung der Druckgrafik und insbesondere um den Linolschnitt verdient gemacht habe. Als Dezernentin für Bauen, Denkmalpflege und Kultur der Stadt Mainz freue sie sich darüber, dass die Tradition des Druckens, die schließlich in Mainz ihren Anfang genommen habe, so lebendig sei.

Dr. Annette Ludwig, Direktorin des Gutenberg-Museums, beglückwünschte den neuen Preisträger und kündigte seine vom 3. September bis zum 28. November 2010 laufende Ausstellung im Gutenberg-Museum Mainz an.

„Buchdruck und Druckgrafik gehören seit der Erfindung des Buchdrucks zusammen. Die in Kürze beginnende Ausstellung zeigt eine ganz eigene künstlerische Position“, so Ludwig, „handelt es sich doch bei Philipp Hennevogl um einen Meister des Linolschnitts.“

Philipp Hennevogl – Zur Vita

Der 1968 in Würzburg geborene Philipp Hennevogl lebt als freischaffender Künstler in Berlin. Er studierte von 1988 bis 1994 Kunst und Malerei an der Universität Kassel. Neben seiner Tätigkeit als freischaffender Künstler hatte er zahlreiche Lehraufträge: 2006 an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und an der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main sowie 2006, 2008, 2009 und 2010 an der Kunsthochschule der Universität Kassel.

Seine Linol- und Holzschnitte, Ölbilder, Portraits und Stillleben werden seit 1992 in zahlreichen Ausstellungen u.a. in Frankfurt am Main, Berlin, Nürnberg, Kassel, München, Aachen, Prag (Tschechien) und Carpi (Italien) gezeigt. Hennevogls Werke befinden sich im Besitz zahlreicher renommierter Kunstsammlungen, darunter das Museum für Moderne Kunst und das Städelsche Kunstinstitut in Frankfurt am Main.

2008 erhielt Hennevogl das Montjoie Stipendium in Monschau (Eifel). 2009 wurde Philipp Hennevogl mit dem Kulturförderpreis der Stadt Würzburg ausgezeichnet.
2010 folgt nun der 16. Mainzer Stadtdruckerpreis. Der neue Stadtdrucker lebt und arbeitet abwechselnd in Berlin und in seiner Werkstatt in Windesheim.

Zum künstlerischen Werk Philipp Hennevogls

Der französische Poet Charles Baudelaire nannte Edouard Manet einen "Chronisten des modernen Lebens". Auch wenn die künstlerischen Techniken andere sind, so kann dieses Urteil auch für den neuen Mainzer Stadtdrucker, Philipp Hennevogl, gelten. Denn viele seiner Motive schöpft er aus dem modernen Leben – Menschen, Landschaften, Architektur und Stillleben.

Zum Mainzer Stadtdrucker-Preis

Seit 1988 vergibt die Stadt Mainz die Auszeichnung ‚Mainzer Stadtdrucker’. Mit dem Preis sollen Grafiker, Pressendrucker und Typografen geehrt werden, die sich im besonderen Maße um die Weiterentwicklung verschiedener Aspekte der Druckgrafik verdient gemacht haben. Der Ausgezeichnete erhält ein Preisgeld in Höhe von 6.000 Euro-. Der Preis ist mit einer Einzelausstellung im Mainzer Gutenberg-Museum verbunden.

Mit der Würdigung eines jungen Künstlers möchte die Stadt Mainz an eine der größten Erfindungen der Menschheit erinnern, die in Mainz ihren Anfang genommen hat – an die Erfindung der Druckens mit beweglichen, bleiernen Lettern durch Johannes Gutenberg um das Jahr 1455.

Text: André Horch

 

Das Begleitprogramm zur Ausstellung finden Sie hier: http://www.gutenberg-museum.de/193.0.html






Dateien:

Einladung_Ausstellungseroeffnung_Hennevogl.pdf646 K



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Verleihung des 16. Stadtdruckerpreises im Gutenberg-Museum Mainz. Von links nach rechts: Dr. Annette Ludwig (Direktorin des Gutenberg-Museums), Philipp Hennevogl (16. Mainzer Stadtdrucker), Marianne Grosse (Dezernetin für Denkmalschutz, Bauen und Kultur)

Friedhof, 2007. Linolschnitt, Maschinendruck. Bild 111 x 144,4 cm, Papier: 125 x 180 cm. Auflage 5+2.

Wasserfall, 2009. Linolschnitt, Handabzug auf handgeschöpftes Papier, Bild: 200 x 120 cm, Papier: 223 x 125 cm. Auflage 5+2.

 


 
 
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