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12.06.10 08:18

Neue Exponate im Gutenberg-Museum


Kategorie: Museum

Ausbau der Abteilung ‚Deutsches Buchbindermuseum’ zu einer bedeutenden Sammlung mit internationalem Gewicht.

Mainz, 11.6.2010 (ah) - Am Vormittag des 11. Juni 2010 informierte die neue Direktorin des Gutenberg-Museums Mainz, Dr. Annette Ludwig, die Öffentlichkeit über zwei bedeutende Aspekte der Schenkung an das Museum: Eine international einmalige Bucheinband-Mustersammlung des Buchbindermeisters Heinz Petersen, die dem Museum von Frau Sabine Raspers in großzügiger Weise geschenkt wurde, und eine historische Zunft-Buchbinderlade aus dem Jahr 1857. Die Mainzer Kulturdezernentin Marianne Grosse, der Kulturreferent Jan Kittel, der 1. Vorsitzende des Vereins ‚Deutsches Buchbindermuseum im Gutenberg-Museum’, Erwin Haßdenteufel, die Buchbindermeisterin Sabine Raspers sowie der Kurator der Abteilung Deutsches Buchbindermuseum, Dr. Claus Maywald, und Dr. Annette Ludwig präsentierten die Neuzugänge im Rahmen einer kleinen Präsentation im 4. OG.

Sie erläuterten die besondere Bedeutung der neuen Objekte für die Präsentation und Vermittlung des Buchbinderhandwerks: "Die Bucheinband-Mustersammlung ist die bekannteste Sammlung dieser Art. Sie illustriert anhand von über 180 Exponaten die Vielfalt von mehr als 2000 Jahren Buchbinderhandwerk und ist ein Denkmal menschlicher Kreativität“.

Der 1992 verstorbene Heinz Petersen, Gründungsmitglied des Deutschen Buchbindermuseums, fertigte Modelle verschiedenster Buchformen und Buchtechniken aus der ägyptischen Antike, Ostasien, dem islamischen Kulturbereich und Europa. Schwerpunkt der auf 250.000 Euro Versicherungswert taxierten Sammlung sind die Sonderformen der europäischen Buchgeschichte, wie z.B. das so genannte Beutelbuch, das an einem Gürtel befestigt werden kann.

Die historische Buchbinderlade aus dem Jahr 1857 enthält ein wertvolles Inlay aus dem Jahr 1680 und dokumentiert das Selbstverständnis und die Identität des Buchbinderhandwerks früherer Zeiten. "Da nur noch wenige Exemplare erhalten sind", so Dr. Maywald, "freuen wir uns außerordentlich, unseren Besuchern dieses herausragende handwerksgeschichtliche Objekt zeigen zu können".

Während die Buchbinderlade aus den Mitteln des Deutschen Buchbindermuseums erworben werden konnte, sind die Musterbücher eine großherzige Schenkung der Buchbindermeisterin Sabine Raspers, die bei Petersen arbeitete. Dr. Annette Ludwig dankte der Spenderin und betonte die Bedeutung des privaten bürgerlichen Engagements für die öffentliche Kunst und Kultur.

Sie  ließ keinen Zweifel daran, dass das Gutenberg-Museum in Zeiten knapper Kassen auf Spenden und Zuwendungen angewiesen ist. Ihr Dank ging auch an die Firma Schemdt e.K. aus Bienenbüttel, die seit Jahren als Hauptsponsor des Deutschen Buchbindermuseums das Museum unterstützt. Die Firma Schmedt stellte die konservatorisch notwendigen Aufbewahrungseinheiten für die neue Petersen-Musterbuchsammlung kostenlos zur Verfügung.

Die Buchbinderlade wird ab Juli 2010 im Museum zu sehen sein. Die Mitarbeiter des Museums bearbeiten und katalogisieren gegenwärtig die Mustersammlung Petersen.

Weitere Informationen:
www.gutenberg-museum.de 
www.deutsches-buchbindermuseum.de










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Die Bucheinband-Mustersammlung ist die bekannteste Sammlung dieser Art. Sie illustriert anhand von 180 Exponaten die Vielfalt von über 2000 Jahren Buchbinderhandwerk

Die historische Zunft-Buchbinderlade aus dem Jahr 1857.

Exponate aus der Einbandmustersammlung des Buchbindermeisters Heinz Petersen.

Exponate aus der Einbandmustersammlung des Buchbindermeisters Heinz Petersen.

Exponate aus der Einbandmustersammlung des Buchbindermeisters Heinz Petersen.

 


 
 
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