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03.02.16 10:11

Gründung des Mainzer Notfallverbundes


Seit Februar 2016 gibt es auch in Mainz erfolgreiche Schritte zur Konstituierung eines dritten Notfallverbundes in Rheinland-Pfalz: Nach Koblenz und Speyer hat die Stadt Mainz eine Solidargemeinschaft der kommunalen Einrichtungen für den Notfall ins Leben gerufen, dem weitere Einrichtungen mit wertvollem Kulturgut beitreten werden. Mit der jetzt getroffenen Vereinbarung verpflichten sich die kommunalen Teilnehmer zur gegenseitigen Unterstützung im Notfall mit Personal, mit Material, mit Infrastruktur und mit Erfahrung.

Partner sind vier Kultureinrichtungen in städtischer Trägerschaft: Die Wissenschaftliche Stadtbibliothek, das Stadtarchiv, das Gutenberg-Museum und das Naturhistorische Museum. Die DirektorInnen der vier Institutionen unterzeichneten am 2. Februar 2016 in Gegenwart der Kulturdezernentin Marianne Grosse die "Vereinbarung zur gegenseitigen Unterstützung in Archiven, Bibliotheken und Museen".

Damit sind die seit mehreren Jahren laufenden Gespräche und Planungen zu einem vorläufigen ersten Zwischenergebnis gelangt. Initiiert und koordiniert wurden sie durch die Notfallbeauftragte und stellvertretende Amtsleiterin der Stadtbibliothek, Dr. Annelen Ottermann. Die vier städtischen Kulturämter trafen sich über einen längeren Zeitraum, formulierten ihren Bedarf, entsandten MitarbeiterInnen zu Fortbildungen und verständigten sich mit FachkollegInnen. Sie passten die andernorts bewährten Konzepte und Modelle an den eigenen Bedarf, die jeweiligen räumlichen und personellen Möglichkeiten und den Charakter der Bestände an. Jedes Haus rekrutierte NotfallhelferInnen, schaffte die Ausrüstung für den Notfall an, stellte Ablaufpläne auf und tauschte diese Unterlagen untereinander aus. Man verpflichtete sich zur Aktualisierung der Pläne, zur regelmäßigen Schulung der HelferInnen und machte sich mit den Räumlichkeiten der anderen Partnereinrichtungen bekannt. Maßgeblich beteiligt an diesen vorbereitenden Schritten war der Haustechniker der Mainzer Stadtbibliothek, Heribert Dörrhöfer.

Was bereits einvernehmlich abgestimmt und in "Trockenübungen" erprobt war, wurde nun auch in eine rechtlich verbindliche Form gegossen. Mit der Konstituierung des "Notfallverbunds Mainz" soll auch ein Signal nach außen in mehrere Richtungen gesetzt werden: an die Bürgerschaft, die diese Institutionen benutzt und schätzt, an die politischen Gremien, die durch diesen formalen Akt vom verantwortlichen Umgang mit dem Kulturellen Erbe in den einzelnen Häusern erfahren, und an vergleichbare Einrichtungen in anderen Städten und Bundesländern, die auf die Gutenbergstadt blicken.

Die vier städtischen Einrichtungen entschlossen sich frühzeitig, den Kreis nicht zu eng zu ziehen, sich vielmehr bewusst nach außen zu öffnen und beteiligte Institutionen in anderer Trägerschaft an den Planungen zu beteiligen. So saßen Vertreter der Mainzer Universitätsbibliothek und der Wissenschaftlichen Diözesanbibliothek (Martinus-bibliothek) bereits mit am Tisch und brachten ihre Überlegungen mit ein.

Die im Februar 2016 formal bestätigte "städtische Kompetenzbasis für den Notfall" ist ein Ausgangspunkt, kein Schlusspunkt. Durch weitere Vernetzungen kann und soll diese Basis gestärkt und auf breitere Füße gestellt werden. Deshalb wurden zeitnah weitere Einrichtungen in Trägerschaft des Landes und des Bistums eingeladen, dem Mainzer Notfallverbund beizutreten: die im Vorfeld bereits Beteiligten, Universitätsbibliothek und Martinusbibliothek, sowie die Bibliothek des Landtags und die Fachhochschulbibliothek.

Der kommunale "Notfallverbund Mainz" ist offen für weitere Partner, die das Netzwerk künftig stärken und belastbarer machen.

 










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(v.l.n.r.): Heribert Dörrhöfer, Dr. Stephan Fliedner, Dr. Michael Schmitz, Dr. Annette Ludwig, Marianne Grosse, Dr. Annelen Ottermann, Professor Dr. Wolfgang Dobras

 


 
 
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