Ein aufmerksamer Besucher durch das Gutenberg-Museum findet an vielen Stellen Druckgraphiken in der Ausstellung, doch nur eine Reihe abgeschlossener Graphikschränke im Anbau des Museums gibt einen Hinweis auf eine ganze Sammlung im Haus.
Viele tausend Blätter werden hier verwahrt und derzeit rechnergestützt katalogisiert.
Die Sammlung ruht auf drei Pfeilern:
1. den Druckerbildnissen und technischen Abbildungen, die im Gutenberg-Museum naturgemäß einen wichtigen Platz einnehmen;
2. den künstlerichen Blättern, die unter anderem auch als Proben verschiedener graphischer Techniken gesammelt werden; sowie
3. den Nachlässen und Schenkungen. Diese sind zumeist über Jahrzehnte zusammengetragene Drucke zu speziellen Themen, so kenntnissreich und detailfreudig, wie es ein Museumsalltag nicht leisten kann. Beispiele hierzu sind die Sammlung des Druckforschers Otto M. Lilien und des Künstlers Joseph Weisz.
Zu besichtigen ist die graphische Sammlung nicht, Anfragen werden aber gerne im Sekretariat des Museums entgegengenommen unter: 06131/12-26 40.
Verfasser: Ulla Reske M.A.