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Bürger für Gutenberg

Erworben mit Mitteln der Stiftung Moses
Erworben mit Mitteln der Stiftung Moses

Stiftung des Mainzer Ehepaars Moses zum Zweck der Förderung der Erforschung des Druck- und Buchwesens und der ideellen und materiellen Unterstützung des Gutenberg-Museums in Mainz. Gegründet 1999

Am 20. Janaur 1999 wurde die Stiftung Moses ins Leben gerufen. Das Ehepaar Horst August und Claudia Moses, Mainzer Bürger, die in nächster Nähe zum Gutenberg-Museum wohnten, hatten sich entschlossen, ihr Vermögen nach ihrem Tode einem gemeinnützigen Zweck zukommen zu lassen. In Anlehnung an die Zielsetzung der Internationalen Gutenberg-Gesellschaft entschlossen sie sich, Barvermögen und Einkünfte aus den Mieten mehrerer Wohnhäuser in eine Stiftung einzubringen, deren Zweck im wesentlichen ist,

"die Erforschung des Druck- und Buchwesens zu fördern und das Gutenberg-Museum in Mainz ideell und materiell zu unterstützen."

Ermöglicht durch die Stiftung Moses
Ermöglicht durch die Stiftung Moses

Obwohl die erste Phase der Stiftungsarbeit weitgehend dadurch bestimmt war, die übernommenen Gebäude zu sanieren, wurden von Anfang an zahlreiche Forschungs- und Erwerbungsmaßnahmen zügig realisiert und gefördert.

Seit der Gründung im Jahre 1999 bis heute hat die Stiftung DM 392.666,00 oder 200.763,00 Euro gespendet. Als Projekte werden und wurden vor allem folgende Aktivitäten ermöglicht:

1. eine exemplarspezifische Katalogisierung und Erforschung der Mainzer Inkunabelbestände, d.i. vor 1500 gedruckte Bücher, durch Herrn Dr. Kurt Hans Staub. Diese Maßnahme läuft kontinuierlich weiter über mehrere Jahre.

2. eine Aufnahme der Schriftprobenbestände bis 1840/50 in den Sammlungen des Museums. "Schriftproben" waren Werbeträger der Schriftgießereien, die ihre Druckschriften damit anpreisen und bekannt machen wollten.

Erworben mit den Mitteln der Stiftung Moses
Erworben mit den Mitteln der Stiftung Moses

An Erwerbungen für das Gutenberg-Museum wurden folgende Schwerpunkte besonders berücksichtigt: Objekte, die die ostasiatische Druckgeschichte thematisieren, Einbandkunst, historische Literatur zur europäischen Druckgeschichte. Für die Ostasien-Abteilung konnte beispielsweise ein geschlossener Bestand chinesischer Holzlettern des späten 18. Jh. erworben werden, eine sehr große Seltenheit. Darüber hinaus trat die Stiftung stets hilfreich und kurzfristig ein, wennbesondere Erwerbungen wahrgenommen werden konnten, die mit dem Museumsetat nicht zu bestreiten waren. Es konnten bereits unterschiedlichste Gegenstände angekauft werden, die in der Dauerausstellung des Museums zum lebendigen Bild der Schrift- und Druckgeschichte beitragen. Hierzu gehört auch eine frühe hölzerne Reiseschreibmaschine, um ein Beispiel zu nennen.

Sitzungsvorstand ist per Satzung die vorsitzende des Senatorenrates und Schatzmeisterin der Gutenberg-Gesellschaft, Frau Generalkonsul Hannetraud Schultheiß, als Stellvertretung die Direktorin des Museums, Dr. Eva Hanebutt-Benz, sowie ein weiteres Vorstandsmitglied, Dr. Friedrich Burkhardt, Darmstadt.


Kontakt

Dr. Eva-Maria Hanebutt-Benz

Dr. Eva-Maria Hanebutt-Benz
Direktorin des Gutenberg-Museums, Kuratorin für Schrift und Druck in Asien, 19. und 20. Jahrhundert.
Tel: 06131-122640
Fax:06131-123488
dr.eva-maria.hanebutt-benz(at)stadt.mainz.de


 
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