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Termin

Titel: Transformationen des Buchdrucks 2: Haptiken
Startdatum: 12. April
Stoppdatum:  - 13. April


Fachtagung im Gutenberg-Museum, Kooperationspartner: Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik - Zentralinstitut der Humboldt-Universität zu Berlin

In den kulturkritischen Debatten um die Erhaltung des Buchdrucks sind es vor allem die haptischen Qualitäten seiner Medien, die gegen einen unkörperlichen Touchscreen vorgebracht werden. Doch Computertastaturen und sensorische Oberflächen bilden nicht nur eigene Techniken des Tastens aus, sondern bauen häufig sogar auf dem haptisch-analogen Wissen auf. So wird das vormals manuelle Umblättern einer Buchseite zwar haptisch auf einen simplen Fingerabdruck verkürzt, doch setzt diese Handlung nach wie vor das inkorporierte Wissen um die Handhabung eines gedruckten Buchs voraus.

 

Mit einer thematischen Zuspitzung auf das Haptische wird die Konferenz des Gutenberg Museums anlässlich des 550. Todestages von Johannes Gutenberg die vor zwei Jahren mit seinen Kooperationspartnern in Berlin initiierte Diskussion um die Aktualität des Buchdrucks und dem mit ihm verbundenen Wissen fortführen. In einem interdisziplinären Austausch von Wissenschaft, Design und Handwerkspraxis werden die Haptiken der Medien des Buchdrucks in ihren historischen und systematischen Transformationen auf drei Ebenen behandelt:

Das Stempelschneiden, Schriftgießen und Setzen sind jeweils professionell ausgebildete Handwerke, welche einführend die Frage nach einem Schriftbegriff eröffnen, der weit über handschriftliche Notierungen hinaus auch typographisch-technische Herstellungsprozesse umfasst. Desweiteren werden exemplarisch die vielgestaltigen Operationen vom Setzen bis zum Tasten betrachtet, die in dieser Abfolge zugleich die großen medientechnischen Umbrüche – Hand, Maschine, Computer – markieren. Abschließend wird das Buch als das zentrale Artefakt des Buchdrucks im Mittelpunkt stehen, in dem sich Techniken und Praktiken des Buchdruckens und Buchbindens systematisch und vor allem über das Medium des Papiers verschränken. Eine Genealogie des Buchs, von seiner gedruckten bis zu seiner digitalen Gestalt eines E-Books lässt sich vor allem anderen als eine Abfolge von buchhaptischen Ästhetiken beschreiben.

Bild: 

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